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Erstellt von N. Huber

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Brücken bauen

Schulen des Landkreises Ludwigsburg entwickeln Brückenmodelle um Schülern den Übergang in die Sekundarstufe II zu erleichtern

Immer mehr Schülerinnen und Schüler suchen nach ihrer allgemeinbildenden Schulzeit eine Anschlussmöglichkeit, oft in einer beruflichen Schule, um sich für ihre berufliche Laufbahn höher zu qualifizieren. Doch vielen fällt der Übergang beispielsweise in ein berufliches Gymnasium sehr schwer, insbesondere in Fächern, wie Mathe oder Physik

Aus diesem Anlass hat die Oscar-Walcker-Schule Fachlehrerinnen und Fachlehrer der beiden naturwissenschaftlichen Fächer aus verschiedenen Real- und Gemeinschaftsschulen des Landkreises Ludwigsburg am 15. Februar 2017 zu sich an die Oscar-Walcker-Schule eingeladen. Gemeinsam mit Fachlehrern der OWS tauschten sich diese intensiv über Stolperstellen und Bildungspläne aus. Zudem erarbeiteten sie mögliche Brückenmodelle, die Schülerinnen und Schülern in Zukunft den oft von viel Frust geprägten Weg in die Ausbildung oder in die Sekundarstufe II erleichtern sollen.

„Es war ein sehr kreativer und zielorientierter Arbeitsprozess, der etliche Ansatzpunkte geliefert hat, an denen wir zukünftig ansetzen können um unnötige Schulabbrüche zu vermeiden“, freuen sich Florian Bogda, der als Fachlehrer der OWS maßgeblich die Veranstaltung initiiert und durchgeführt hat, zusammen mit Norbert Huber, dem Kooperationsbeauftragten der Schule und Andreas Moser, dem Schulleiter der OWS.

Nun müssen die erarbeiteten Modelle ausgewertet und auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden, bevor sie in konkrete Kooperationsformen zwischen den beteiligten Schulen überführt werden können. „Ziel ist es, den Informationsfluss und die produktive Zusammenarbeit zwischen den Schulen stärker auszubauen, damit letztlich die Schülerinnen und Schüler beim Eintritt in das Berufsleben oder in eine weiterführende Schule davon profitieren“, resümiert A. Moser.

Zwischen manchen Schulen bestehen bereits seit einigen Jahren Formen der Zusammenarbeit, beispielsweise durch gegenseitige Besuche zu Informationsveranstaltungen, bei denen den anwesenden Eltern und Schülern weiterführende Schularten vorgestellt werden. Die zukünftigen Brückenmodelle sollen die bestehenden Formen ergänzen und dadurch für die Schüler noch größeren Nutzen bringen. „Wenn es uns dann noch gelingt, diese Formen der schulübergreifenden Zusammenarbeit in fest verankerte Kooperationsformen zu überführen, hätte das für alle beteiligten Schulen auch positive Auswirkungen auf die dafür notwendigen Ressourcen. Leider werden den beruflichen Schulen dafür bisher noch keine Mittel zur Verfügung gestellt“, bedauert Schulleiter Moser und hofft darauf, dass sich dies in Anbetracht der positiven Effekte noch ändern wird.


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