Ludwigsburger Bundesfachschule für Musikinstrumentenbau erhält Gütesiegel für Instrumentenbauer


Die Nachfrage nach akustischen Musikinstrumenten ist auch im Zeitalter zunehmender Digitalisierung ungebrochen. Mehr als 14 Millionen akustische Klaviere und Flügel in bundesdeutschen Haushalten stellen daher mehr denn je hohe Anforderungen an Musikinstrumentenbauer in den Bereichen Bau, Wartung und Pflege der Instrumente sowie bei der Kundenberatung.

zertifizierung owsVoraussetzung dafür ist eine solide und fachlich qualifizierte Ausbildung. Diese stellt die Oscar-Walcker-Schule Ludwigsburg als Bundesfachschule Jahr für Jahr unter Beweis. Ihre Arbeit wurde nun honoriert durch die Verleihung des neuen Zertifikates „Member of Excellence“ des German Musicinstruments Certification e.V. 

Der Verein mit Sitz in Düsseldorf hat es sich zusammen mit Vertretern mehrerer Innungen der Musikinstrumentenmacher zur Aufgabe gemacht, mit diesem Gütesiegel eine qualitätsorientierte, hochwertige Wartung, Pflege und Beratung im Bereich akustischer Musikinstrumente sicherstellen. Damit soll vor allem den Kunden die Auswahl eines qualifizierten und kontinuierlich geschulten Musikinstrumentenmachers erleichtert werden.

Das Zertifikat gilt jeweils für zwei Jahre und berechtigt nur durch entsprechende Nachweise zur weiteren Nutzung. Es weist mit Hilfe eines 5-Sterne-Systems den Grad der Qualifikation aus, der durch berufliche Qualifikationen sowie die regelmäßige Teilnahme an Tagungen und Fortbildungen dokumentiert wird. 

Nicht ohne Stolz präsentieren daher Schulleiter Andreas Moser (links im Bild) und Abteilungsleiter Werner Stannat (rechts) die Auszeichnung: „Wir als Schule sehen dieses Zertifikat als Zeichen unseres Dienstes am Schüler“. Seit über 70 Jahren bildet die Bundesfachschule für den Musikinstrumentenbau mit integriertem Werkstattbereich jährlich etwa dreihundert Musikinstrumentenbauer in den Bereichen Klavier-, Orgel-, Holz- und Metallblasinstrumentenbau aus. Wer sich für diese besonderen Ausbildungsberufe interessiert, erhält hier nähere Informationen.

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Stand: Februar 2010