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Sei fair – zu dir und zu anderen!

Fair-Play-Woche an der OWS lockt Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen Angeboten rund um das Thema Fairness

Auch in diesem Schuljahr erhielten Schülerinnen und Schüler der OWS im Rahmen einer Fair-Play-Woche zahlreiche Möglichkeiten, sich für sich selbst und andere stark zu machen. Vom 17. bis zum 20. Februar konnten interessierte Klassen an Theaterprojekten, Workshops und Präventionsveranstaltungen teilnehmen. Organisiert wurde die Fair-Play-Woche von der Lehrerin und Präventionsbeauftragen Stefanie Storzer-Aschenbrücker sowie dem Schulsozialarbeiter Markus Maurer. Auch die SMV unter Leitung der Lehrerinnen Diana Mühlenkamp und Sandra Meier unterstützte die Woche mit einer großartigen Spendenaktion für die Ludwigsburger Tafel.

Die Woche startete mit einem Theaterworkshop zum Thema Bewerbung, in dem die Teilnehmer/innen spielerisch darin geschult wurden in Gesprächen auf die richtige Körpersprache und Stimme zu achten, um erfolgreich durchzustarten.   

Wer wünscht sich nicht oft, dass der Tag mehr als 24 Stunden hat um alle Aufgaben, die auf einen warten, bewältigen zu können? Oder dass man in stressigen Lebensphasen, wie zum Beispiel in Prüfungssituationen, souverän bleiben kann? Strategien zur Stressbewältigung und zum Zeitmanagement wurden in einem Workshop vermittelt, der sich zum Ziel gesetzt hatte Stressoren ausfindig zu machen und Ressourcen freizulegen, um künftig entspannter in stressigen Phasen agieren zu können. Auch Körperübungen zur Stressbewältigung wurden vermittelt. Ein weiteres Seminar, das von der Polizei Ludwigsburg geleitet wurde, sollte vor allem junge Frauen darin schulen sich gegen Anmache und sexuelle Belästigung zur Wehr zu setzen. Ein Theaterstück mit dem Titel „You better wALK alone“, aufgeführt von den Schauspielerinnen Sarah Groß und Annabella Akçal, zeigte am Beispiel von vier verschiedenen Jugendlichen, in deren Rollen die beiden Akteurinnen schlüpften, die Gefahren von Alkohol auf und verdeutlichte den Zuschauer/innen, welche Folgen schon der einmalige massive  Konsum von  Alkohol haben kann und wie schwer es oft fällt nein zu sagen, auch wenn man weiß, dass es richtig wäre.

Die Fair-Play- Woche stand aber nicht nur im Zeichen der Stärkung des eigenen Ichs, sondern förderte auch das Bewusstsein, sich für andere einzusetzen. Ein Vortrag der DKMS führte vor Augen wie überlebenswichtig eine Stammzellenspende für Blutkrebspatienten sein kann. Im Anschluss an den Vortrag konnte man sich direkt in der Schule als Spender registrieren lassen. Diesem Aufruf kamen ca. 100 Personen nach. Auch die Bereitschaft, Lebensmittel für die „Tafel“ zu spenden oder durch den Verkauf von Hotdogs Geld für die „Tafel“ zu sammeln, war enorm. Am letzten Tag der Fair-Play-Woche informierten Stände über die Ausbildung zum Polizisten, über die Möglichkeit bei Stress zu Hause oder anderen Problemen im Stuttgarter „Schlupfwinkel“ Zuflucht zu finden oder wie man aus der Schuldenfalle hinaus kommt, bzw. im besten Fall erst gar nicht hineingerät. Begleitet wurde die Woche von einer kleinen Dauerausstellung zum Thema Respekt, in welcher Schüler/innen sich zuvor Gedanken darüber gemacht und künstlerisch auf Papier gebracht hatten, was Respekt für sie bedeutet. Hier zeigte sich, wie wichtig den meisten Toleranz und Akzeptanz anderer ist.

Die Organisatoren der Fair-Play-Woche hatten für eine stimmige und erfolgreiche Woche mit tollen Angeboten gesorgt, die sehr gut angenommen wurden.

Vielen Dank für diese großartige Organisation!