• OSCAR WALCKER SCHULE

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„Drive save: Setz nicht dein Leben aufs Spiel“ – Präventionstraining für Verkehrssicherheit

Die Präventionsabteilung des Ludwigsburger Polizeipräsidiums informiert Schülerinnen und Schüler der Oscar-Walcker-Schule über Verkehrssicherheit

Präventionstraining mit S. Burkhardt an der OWS

Seit nun bereits vier Jahren kooperiert die Oscar-Walcker-Schule mit der Präventionsabteilung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. So kam auch in diesem Jahr wieder die Polizeibeamtin Stephanie Burkhardt vom 07. Januar 2019 bis zum 18. Januar 2019 an die OWS, um in mehreren Veranstaltungen Schülerinnen und Schüler zum Thema Verkehrssicherheit aufzuklären.

Frau Stephanie Burkhardt ist seit 23 Jahren bei der Polizei und hat bereits viele schlimme Unfälle mit angesehen. Daher ist es für sie eine Herzenssache, junge Menschen präventiv auf das Verhalten im Straßenverkehr vorzubereiten. Dieser Aufgabe widmet sie sich seit 2010. Die Arbeit der Präventionsabteilung findet in Kindergärten, Grund- und weiterführenden Schulen statt, natürlich stets mit einem anderen Fokus. In den Veranstaltungen an der OWS liegt das Augenmerk auf dem Umgang mit der meist frisch erworbenen Fahrerlaubnis. So erfahren die Schülerinnen und Schüler, warum vor allem Fahranfänger besonders gefährdet sind in Unfälle verwickelt zu sein. Außerdem erfahren die jungen Menschen auf was man im Straßenverkehr achten und was man als Fahrer sowie Beifahrer unbedingt tun, bzw. vermeiden sollte.

Am 15. Januar fand eine entsprechende Präventionsveranstaltung im ersten Lehrjahr der Zahnmedizinischen Fachangestellten statt. Frau Burkhardt startete mit der Frage, wer wohl besser Auto fahre: Männer oder Frauen. Die rein aus Mädchen bestehende Klasse war sich da schnell einig: natürlich die Frauen. Tatsächlich besagen Statistiken, dass Männer häufiger an schweren oder gar tödlichen Unfällen beteiligt sind. Wie so ein Unfall aussehen kann, belegte die Beamtin mit Fotos und Filmen, ebenso berichtete sie von ihren eigenen Erfahrungen. Am Beispiel der so genannten Poser-Szene in Mannheim sowie dem Raserunfall in Tauentzien in Berlin, bei dem ein unbeteiligter Dritter ums Leben kam und die Unfallverursacher wegen Mordes verurteilt wurden, ließen sich exemplarisch  die Gründe für die häufigen Unfälle junger Männer herleiten: zu hohe Geschwindigkeit mit schnellen schicken Autos und oftmals auch eigene Überschätzung.

Einen Großteil der Präventionsarbeit macht natürlich die genaue Analyse der Gründe für Unfälle aus, wie Frau Burkhardt mit einem abwechslungsreichen Input von Filmen, Erfahrungsberichten und in Schülergesprächen deutlich machte. Somit werden Fahranfänger und -anfängerinnen sensibilisiert. Neben der hohen Geschwindigkeit ist ein großer Gefahrenfaktor die Ablenkung, vor allem durch die Nutzung eines Smartphones während der Fahrt. Jedes 5. Unfallopfer stirbt durch Ablenkung, die Dunkelziffer liegt laut Stephanie Burkhardt weitaus höher.  Ein weiteres Risiko stellt der Konsum von Alkohol und Drogen dar. Hier war es der Polizistin wichtig auch zu betonen, dass man auch als Beifahrer dafür zu sorgen hat, dass niemand ins Auto steigt, der betrunken ist oder Drogen konsumiert hat. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Anschnallen. Eindrucksvoll zeigte Frau Burkhardt den Schülerinnen, welche Folgen es haben kann sich nicht anzuschnallen.

Die Präventionsveranstaltung kam bei den Schülerinnen der Klasse gut an. Das merkte man zum einen an den Reaktionen und der Mitarbeit während des Seminars als auch hinterher an den Aussagen einiger Teilnehmerinnen. Auch der Lerneffekt war sichtlich gegeben: „Ich fand es super interessant, ich achte auch jetzt auch mehr auf Dinge, zum Beispiel beim Anschnallen, das war mir bisher gar nicht so bewusst, wie wichtig das ist“, meinte eine Schülerin der Klasse.