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Am Limit

Theatergruppe Q-Rage spielt vor Schülerinnen und Schülern der OWS Ludwigsburg ein interaktives Jugendtheaterstück zur Gewaltprävention

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Als es dunkel wird in der Aula der OWS, die Scheinwerfer sich auf die Bühne richten und die Theatergruppe Q-Rage mit ihrem Theaterstück „Am Limit“ beginnt, wird es recht schnell ruhig im Plenum. Aufmerksam und interessiert folgen die Schülerinnen und Schüler aus sechs Klassen der OWS dem Verlauf des Stückes, in dem es sich um Mobbing dreht – ein Thema, das die meisten auch emotional packt.

Zwei befreundete Schüler, Max und Julia, müssen darin mitansehen, wie eine neue Mitschülerin gemobbt wird. Während Julia, gespielt von Laura Pletzer, entscheidet sich einzumischen, bleibt Max (Tobias Wagenblaß) passiv. Als die Situation jedoch eskaliert, muss Max eine Entscheidung treffen, ob er zu Julia hält oder nicht.

Das Besondere an dem Theaterstück „Am Limit“ ist, dass es sich um ein interaktives Jugendtheaterstück zur Gewaltprävention handelt, das an zentralen Stellen die Handlung unterbricht um gemeinsam im Gespräch mit den jugendlichen Zuschauern das Geschehen zu reflektieren. Hier können die Schüler Stellung beziehen, die Folgen von bestimmten Handlungen abschätzen und Handlungsalternativen entwickeln. In diesem Zuge sollen sie unter anderem Empathie und Zivilcourage entwickeln sowie lernen, dass es in realen Situationen immer auch Spielräume für eigene Entscheidungen und Handlungen gibt.

Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Stückes und den Reaktionen der Schülerinnen und Schüler zeigten sich neben den anwesenden Lehrkräften auch die Organisatoren, Stefanie Storzer-Aschenbrücker als Präventionsbeauftragte, und Markus Maurer vom Team der Schulsozialarbeiter der OWS. Beide freuen sich auch schon auf die im Juni an der OWS stattfindenden Vertiefungskurse, die von dem Konflikttrainer Stefan Bettels von „S-Team Coaching“ durchgeführt werden. 

Finanziell gefördert wird das Theaterstück durch den Verein "Ein Stern für Lena * Gegen Gewalt! e.V.". Dieser Verein wurde von Eltern gegründet, deren Tochter Lena Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, und die das für ihre Tochter gesparte Geld dem Verein zur Verfügung gestellt haben.