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Wonnig-wohlige Weihnachtsklänge

Schülerinnen und Schüler der OWS geben weihnachtliches Schulkonzert

Gut 100 Schüler und Lehrer der OWS, die zwischen hektischen Weihnachtseinkäufen und stressigen Vorbereitungen zum Fest der Freude noch ein wenig nach Ruhe und Besinnlichkeit suchten, fanden sich gestern Abend, am 20. Dezember, zum diesjährigen Weihnachtskonzert in der Aula der beruflichen Schule ein.

Angehende Musikinstrumentenbauer im zweiten Lehrjahr gaben dort ab 18.30 Uhr ein schulinternes Weihnachtskonzert, das selbst die Fachlehrer aus der Musikinstrumentenbau-Abteilung mit ihren geschulten Ohren begeisterte: „Perfekt intoniert“, schwärmte Tilmann Dürring noch hinterher.

Das von einem Schüler moderierte Programm war abwechslungsreich und ambitioniert: Ein Bläserquintett spielte unter anderem eine Sonata in Es-Dur von Antonio Vivaldi sowie andere Stücke von zeitlosen und zeitgenössischen Komponisten und Arrangeuren. Der 8-köpfige Schülerchor sang mehr und weniger bekannte Advents- und Weihnachtslieder, von Johann Sebastian Bach über Heinrich Schütz bis hin zu Andreas Hammerschmidt und vielen weiteren. Finja Kraul an der Klarinette und Giuseppe Pisciotta am Flügel und an der Orgel trugen das Concertino in Es-Dur, op. 26, von Carl Maria von Weber sowie „Die zerstreute Brillenschlange“ von Wilfried Hiller vor.  Lukas Degler und Moritz Unger, zwei begabte junge Nachwuchsorganisten, ließen ihre virtuosen Finger über die hauseigene Walcker-Orgel laufen und improvisierten den Choral „In dulci jubilo“, was übersetzt so viel, wie „nun singet und seid froh“, bedeutet; eine Introduktion, einige Variationen und eine Fuge waren zu diesem Thema zu hören. Den Abschluss bildete das Bläserquintett, das mit einem strammen Geburtstagsmarsch musikalisch an die Geburt Jesu anknüpfte, sehr zur Erheiterung des Publikums.

Werner Stannat, der Abteilungsleiter der Musikabteilung, bedankte sich im Namen der gesamten OWS bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern. Mit einem floralen Gruß würdigte Stannat deren musikalische Leistung und vor allem deren großes Engagement. Die Leistung der angehenden Musikinstrumentenbauer ist umso beachtlicher, als die Schüler während des 6-wöchigen Schulblockes – zusätzlich zu ihrem umfangreichen Schulprogramm und neben ihren Vorbereitungen auf Klassenarbeiten – für dieses fast zweistündige musikalische Abendprogramm proben und vorbereiten mussten. Dafür gilt ihnen unser hoher Respekt und unser tiefer Dank!