• OSCAR WALCKER SCHULE

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Karlsruhe kauft Schülerarbeiten der Oscar-Walcker-Schule an

Anlässlich des 300. Stadtgeburtstags hat Karlsruhe einen SchülerKunst-Wettbewerb ausgeschrieben. Der Titel des Projekts lautet: „Visionen für Karlsruhe“.

Die Kunstwerke sollen die Tiefgarage Schlossplatz verschönern. An diesem Wettbewerb nahm der Kunstkurs der Klasse TGU11 der Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg unter Federführung der Fachlehrerin Annette Knorr teil. Britta Bocho hat mit ihrem Entwurf, der den Titel “The world is not enough“ trägt, einen Preis für die beste Arbeit der Schule gewonnen. Die junge Künstlerin interpretiert ihr Werk so: „Im Fokus des Bildes steht ganz klar Karlsruhe. Doch was steckt hinter den Raketen und dem Mond und Mars? Ich habe mir gedacht, dass die Bevölkerung in den nächsten 300 Jahren so stark ansteigt, dass die Erde nicht mehr ausreicht. Somit fingen die Menschen an den Mond zu besiedeln und später den Mars. Um bequem Ausflüge oder Besuche bei Freunden und Familie machen zu können, würde von der Stadt Karlsruhe ein Raketenverkehr eingerichtet. Dies kann man sich wie die Straßenbahn heutzutage vorstellen. Doch nicht zu vergessen ist das Karlsruher Schloss, dieses wird in 300 Jahren auf jeden Fall immer noch stehen. Denn einerseits liegt es den Karlsruhern am Herzen und andererseits hat es ja schon 300 Jahre überstanden, also, warum nicht nochmals 300 Jahre?“

Im Verlauf von mehreren Unterrichtsstunden wurde dieser Entwurf in den Werkstatträumen der Farbabteilung ausgeführt. Für die Realisierung gab es genaue Vorschriften hinsichtlich der Größe des Kunstwerks (Trespa-Platte mit den Maßen 3,00m auf 1,50m). Was die Ausgestaltung anging, so hieß es in der Ausschreibung nur: “Für die farbliche Gestaltung bietet sich der Einsatz von hellen und leuchtenden Farben an.“

Zusammen mit den 13 Gewinner-Bildern von anderen Schulen erfolgte die feierliche Einweihung der Siegerarbeiten. Dabei hatten sich in der Tiefgarage zahlreiche Besucher eingefunden. Es waren teilweise Interessierte, aber zum Großteil die beteiligten Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften. Musikalisch umrahmt vom Big Band Sound und einigen Ansprachen, wurde jedes Werk von den jeweiligen Künstlern einzeln vorgestellt. Zum Abschluss der Vernissage gab es für alle noch eine kleine Stärkung in Form von Getränken und Schnittchen.

Außerdem hat sich die Jury dazu entschlossen, die Arbeit mit dem Titel: “Das futuristisch grüne Karlsruhe“ von Michele Maia (ebenfalls Kunstkurs TGU11) anzukaufen.