Erstellt von F. Dirlewanger

Aktuelles

Fortbildungsbericht: Erasmus+ Teacher Training in Malta

Im Rahmen des Erasmus+-Programms nahm ein Lehrer der Oscar-Walcker-Schule an einer internationalen Fortbildung in Malta teil. Der Austausch vor Ort bot neue Impulse für Unterrichtsentwicklung, Digitalisierung und europäische Zusammenarbeit. Hier ist sein Bericht.

Vom 01. bis 06. März 2026 nahm der Fachlehrer Felix Dirlewanger im Rahmen des Erasmus+-Programms an einem internationalen Teacher Training Course in Valletta, Malta, teil. Gemeinsam mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern stand die Fortbildung ganz im Zeichen des interkulturellen Projektmanagements: Wichtige Fragen, mit denen man sich beschäftigt hat, sind: Wie plant man europäische Schulprojekte erfolgreich? Welche Rolle spielen kulturelle Unterschiede im Team? Und wie gelingt nachhaltige Zusammenarbeit über Grenzen hinweg? Die Woche bot eine intensive Mischung aus Theorie, Praxis und internationalem Austausch.

Ein zentrales Element der Woche war die intensive Zusammenarbeit mit Pädagoginnen und Pädagogen aus ganz Europa. In Workshops, World-Café-Runden und interaktiven Übungen wurden gemeinsam Herausforderungen und Erfolgsfaktoren interkultureller Projektarbeit beleuchtet. Themen wie Vertrauen im internationalen Team, kulturelle Kommunikationsstile und der produktive Umgang mit Vorurteilen standen dabei ebenso auf dem Programm wie praktische Tools und Strategien für die tägliche Zusammenarbeit. Ein internationalen Abende mit Länderpräsentationen rundeten das gegenseitige Kennenlernen ab und vertieften das europäische Gemeinschaftsgefühl.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die praxisnahe Auseinandersetzung mit allen Phasen des Projektmanagements: von der Initiierung und Partnerwahl über Planung, Umsetzung und Dokumentation bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und nachhaltiger Wirkung. In Workshopgruppen wurden konkrete Projektideen entwickelt und präsentiert – ein erster Schritt hin zu einem möglichen gemeinsamen Schulprojekt. Die erarbeiteten Ergebnisse wurden am letzten Tag vor allen Teilnehmenden vorgestellt und diskutiert.

Ein Highlight der Woche war der Besuch am Malta College of Arts, Science and Technology (MCAST). Nach einer ausführlichen Schulführung ermöglichte das Gespräch mit dem Erasmus-Koordinator wertvolle Einblicke in laufende europäische Kooperationsprojekte der Einrichtung. Besonders bereichernd war der anschließende Austausch mit dem/der Inklusionsbeauftragten, der zeigte, wie inklusive Bildung und internationale Zusammenarbeit am MCAST erfolgreich miteinander verknüpft werden.
 
Die Woche in Malta hat gezeigt, wie bereichernd europäische Begegnungen sein können – fachlich, menschlich und kulturell. Mit im Gepäck: ein erweitertes Netzwerk europaeischer Bildungspartner, konkrete Ideen für ein mögliches Erasmus+-Projekt sowie praxisnahe Methoden zur interkulturellen Sensibilisierung – für Kollegium und Schülerschaft gleichermaßen. Insgesamt war es eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin, und die den Blick unweigerlich weitet. Die Hoffnung ist nun, dass aus den geknüpften Kontakten echte Partnerschaften entstehen und dass unsere Schülerinnen und Schüler bald selbst erleben dürfen, was Europa bedeutet, wenn man mittendrin ist.
 


Zurück