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Erstellt von A. Döll-Schmitt

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Nano heißt Zwerg

Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums der OWS forschen auf der Experimenta in Heilbronn zum Thema Nanotechnologie

„Experimentieren kann man nie genug“ finden die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse des Umwelttechnischen Gymnasiums und machten sich am 5. Juli 2023 gemeinsam mit Ihren Lehrkräften Antje Döll-Schmitt und Manuel Frietsch auf den Weg zur Experimenta nach Heilbronn. Im Rahmen des Chemie- bzw. Physikkurses hatten SchülerInnen und Lehrkräfte beschlossen, sich am Ende eines arbeitsreichen Schuljahres mit einem Experimentierkurs zum Thema Nanotechnologie zu belohnen.

Unter dem Begriff Nanopartikel werden Teilchen zusammengefasst, deren Größe von einem bis mehreren Hundert Nanometern reicht. Ein Nanometer entspricht einer „Größe“ von einem Milliardstel Meter.

In dieser Größenordnung haben die Teilchen ein extrem großes Oberflächen-Teilchen Verhältnis. Dadurch können sie ganz besondere Eigenschaften entwickeln, die bereits in unseren Alltag Einzug gehalten hat: beispielsweise als selbstreinigende Gebäudefassaden oder als Stoffe, die bei Temperaturänderung ihre Farbe ändern.

Gearbeitet wurde bei dem speziell für die Oberstufe konzipierten Kurs mit einem Goldsalz. Durch eine chemische Reaktion wurde daraus elementares Gold im Nano-Bereich hergestellt. Unter fachkundiger Anleitung und hervorragender Laborausstattung wurden anschließend die Nanopartikel experimentell nachgewiesen und eine Größenabschätzung durchgeführt. Nano-Gold-Partikel sind nicht goldfarben, sondern rot. Mit den entstandenen Partikeln wurde außerdem nachgewiesen, wie Nanopartikel beispielsweise als Katalysator für die Beschleunigung chemischer Reaktionen arbeiten können.


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